Die Geisteswissenschaften könnten etwas leisten, wenn sie sich weniger als Wissenschaftler verstehen würden, was sie objektiv nicht sind, da schon das Erkenntnisobjekt der wissenschaftlichen Analyse nicht zugänglich ist und sich nicht mal genau bestimmen lässt, sondern als Künstler. Man kann auch das Unvermittelbare vermitteln, denn Künstler werden immer wieder verstanden. Allerdings kann das nicht gelingen, wenn man durch pseudowissenschaftliches Geschwätz Beliebigkeit produziert. Moderne Massenmedien können zwar jeden Unsinn hypen und tun das täglich, damit sich aber etwas im kollektiven Bewusstsein festsetzt, muss es zumindest im Zeitpunkt der Entstehung relevant und authentisch gewesen sein. Wenn Banky die Beliebigkeit des Hypes dadurch illustriert, dass er in ein Bild einen Mechanismus einbaut, der das Bild in dem Moment zerstört, in dem es ersteigert wurde, dann ist eben die Beliebigkeit authentisch ausgedrückt.

 

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