Selbstverständlich handelt der Text auch von durch Introspektion, ein anderer Begriff, von dem kein Mensch weiß, was er bedeutet, der aber was bedeuten muss, andernfalls, wenn er nicht intersubjektiv vergleichbar wäre, gäbe es ihn gar nicht, gewonnenen Erkenntnissen über den Geist und Beobachtungen, wie andere Leute damit umgehen. Der Text ist also ein Beweis dafür, dass verstehen in den Geisteswissenschaften und verstehen in den Naturwissenschaften zwei ganz verschiedene Dinge sind.

Wenn du es nicht erfühlst,
so wirst du’s nicht erjagen

heißt es bei Goethe. Praktischer wäre natürlich, auch aus didaktischer Sicht, wenn es einen geraden, rationale Weg zu den Quellen gäbe. Den scheint es aber nicht zu geben. Wir halten uns also an die second best Lösung. Das irrlichtert dann zwar ein bisschen, aber das Problem lässt sich dann einkreisen. Das ist ja schon mal was.

(Wobei: Nicht dass man das in den falschen Hals bekommt. Also intersubjektive Nachvollziehbarkeit sollte man schon anstreben. Sonst hat man das freie Assoziieren im Raum, bei herabgesetzter Denkleistung, wie es bei Musil heißt. Das ist dann total gaga. Also der Autor hat jetzt nicht um einen Persilschein gebettelt. Soll nochmal gesagt werden, nicht dass man das falsch versteht.)

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